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Tibetische Medizin

Tashi Delek

Die Traditionelle Tibetische Medizin

Die Traditionelle Tibetische Medizin (TTM) geht auf das 8. Jahrhundert der Bön Religion und des Schamanismus im Himalaya zurück. Sie hat gemeinsame Ursprünge mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), dem indischen Ayurveda sowie der Unani-Medizin.

Die Tibetische Medizin ist keine Volksmedizin im Sinne des bloßen Weitergebens von Wissen, sondern eine gegründete Schulmedizin. Das Wissen wurde von Gelehrten auf Kongressen ausgetauscht, weiterentwickelt und niedergeschrieben. Das bis heute gültige Standardwerk der Tibetischen Medizin ist das Gyüschi. Die Tibetische Medizin ist daher als ein eigenes Medizin-System mit seinen Besonderheiten zu sehen.

Diese Besonderheiten  liegen einerseits in der Diagnostik, andererseits in der Therapeutik. In der Diagnostik  gilt die Pulsdiagnose als sehr hoch entwickelt in der Tibetischen Medizin. Tibetische Ärzte können bis zu 48 verschiedene Pulse ertasten und daraus auf den Gesundheitszustand des Patienten schließen. 

In der Therapie setzt die Tibetische Medizin neben physikalischen Anwendungen vor allem auf pflanzliche Vielstoffgemische. Tibetische Rezepturen bestehen aus 3 bis 100 pflanzlichen bzw. mineralischen Inhaltsstoffen, die so aufeinander abgestimmt sind, dass sie sich in Ihrer Wirkung ergänzen

Die einzelnen Inhaltsstoffe einer tibetischen Rezeptur wirken zusammen, so wie die Vielzahl der Instrumente eines Orchesters. Das Resultat dieses Zusammenwirkens: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Padma Gewürze und Kräuter

 

Die energetischen Prinzipien und das Entstehen von Krankheit

Nach der Tibetischen Medizin bestehen wir aus 3 energetischen Prinzipien: Beken, rLung und Tripa. Wenngleich eine wörtliche Übersetzung der Begriffe schwierig ist, so wird üblicherweise die folgende Annäherung zur Erklärung gewählt: Beken bezeichnet den Schleim in uns, damit sind alle Körperflüssigkeiten gemeint.  rLung bezeichnet den Wind, das bewegende Element, das umfasst alles was bewegt und antreibt, und Tripa wäre dann Galle, die Hitze und die Energie in uns. Diese 3 energetischen Prinzipien beschreiben  verschiedene Konstitutionstypen, je nachdem, welche Energie die bestimmende ist:

Der Beken-Typ ist eher mollig und blass, neigt zu teigiger Haut, wirkt langsam, ruhig und etwas beschwerlich.  Der rLung-Typ ist sehr schlank und hager, hat trockene Haut, ist schnell und flexibel in seiner Auffassungsgabe, hat aber eine Neigung unstet und instabil zu sein. Der Tripa-Typ ist athletisch, mittelgroß und kräftig. Er wiederum hat einen Hang zu Dynamik, Aktivität und innerer Hitze. Die verschiedenen Grundtypen tendieren zu unterschiedlichen Krankheitsmustern.

Jeder Mensch hat alle 3 Energien in sich, ein jeder in einer anderen Kombinationsform.  Somit hat jeder seine individuelle Grundkonstitution.

Befinden sich die 3 Körperenergien im Gleichgewicht, dann ist der Mensch gesund. Herrscht allerdings ein Ungleichgewicht zwischen diesen 3 Energien und dauert dieses Ungleichgewicht über einen längeren Zeitraum an, dann entsteht Krankheit. Am Anfang jeder Erkrankung steht somit ein energetisches Ungleichgewicht.

Auch die westliche Medizin hat das in den letzten Jahrzehnten erkannt, man könnte es hier so ausdrücken: Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit. Gibt es Defizite bei einer dieser 3 Säulen, so werden die anderen beiden dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Es besteht immer ein wechselseitiges Abhängigkeits- und Beeinflussungs-Verhältnis. (Stichwort psychosomatische Krankheiten).

Die tibetische Medizin erkannte schon vor Jahrhunderten, dass der Mensch und seine Gesundheit gesamthaft und ganzheitlich zu sehen sind. 

Gesundheit in Balance Padma

rLung (Wind) – Tripa (Galle) – Beken (Schleim)

Sind diese 3 Elemente im Gleichgewicht, ist der Mensch gesund, besteht über längere Zeit ein Ungleichgewicht, dann wird er krank. 

 

Tibetische Rezepturen als Netzwerk-Arzneien

Historisch wurden tibetische Rezepturen dem Geschmack nach zusammengestellt. Pflanzen wurden nach ihrem Geschmack ausgewählt. Dabei werden 6 Geschmacksrichtungen unterschieden: süß, sauer, scharf, salzig, bitter und herb. Jeder Geschmacksrichtung sind unterschiedliche Wirkungen zugeordnet, z.B. scharf = erhitzend.

Auf Basis dieser 6 Geschmacksrichtungen hat die tibetische Medizin komplexe Rezepturen aus 3 bis 100 Inhaltsstoffen zusammengestellt, um so ein komplexes Wirkprofil der Arzneien zu definieren. Eine tibetische Rezeptur setzt sich somit zum Ersten aus Bestandteilen zusammen, die für die Hauptwirkung im Sinne der Tibetischen Medizin gesehen werden. Zum Zweiten beinhaltet eine tibetische Rezeptur Bestandteile, die diese Hauptwirkung unterstützen und zum Dritten sind Pflanzen und Kräuter enthalten, die für eine Neutralisierung eventuell irritierender Wirkungen der Substanzen der ersten beiden Kategorien verantwortlich sind.

Daraus ergibt sich, dass die einzelnen Bestandteile sehr gering dosiert sind, sich aber aufgrund des Zusammenwirkens mit den anderen Substanzen synergistische und antagonistische Effekte ergeben.

Aufgrund dieser Charakteristik tibetischer Rezepturen greift eine Vielzahl von Wirkstoffen auf unterschiedlichen Wegen (pleiotrop) in geringster Konzentration in verschiedene Stoffwechselprozesse (multi-target-Wirkung) in konzertierter Weise ein. Tibetische Rezepturen wirken somit als „Netzwerk-Arzneien“. Diese Netzwerk-Arzneien sind besonders  gut geeignet für komplexe Erkrankungen mit vielen verschiedenen Krankheitsfaktoren und Krankheitsmechanismen. Zumeist sind diese Krankheiten chronischer Natur.

 Padma

 

PADMA – Einziger Hersteller tibetischer Rezepturen im Westen

Tibetische Rezepturen gelangten Anfang der 1970er-Jahre in die Schweiz, wo das Unternehmen PADMA gegründet wurde. Seither beschäftigt sich PADMA in der Nähe von Zürich mit der Erforschung und Produktion von Tibetischen Rezepturen. PADMA produziert diese tibetischen Rezepturen nach modernsten pharmazeutischen Kriterien (GMP-Standard). Damit ist PADMA  bis heute das einzige Unternehmen in Europa, das tibetische Rezepturen nach westlichem Qualitätsstandard herstellt. Ziel ist es, tibetische Rezepturen für Menschen von Hier und Heute anzubieten. Damit versteht sich PADMA  als Brückenbauer zwischen altem, überliefertem Wissen und modernster Technik und aktueller Forschung.

Die Inhaltsstoffe der Rezepturen werden teils, für Pflanzen die hier wachsen,  in der Schweiz kultiviert, teils von den globalen Rohstoffmärkten bezogen. Alle Inhaltsstoffe durchlaufen eine Vielzahl von Tests, bis das Produkt in der Apotheke landet: So sind es etwa beim Produkt PADMA Circosan mit 21 Bestandteilen bis zu 380 Einzeltests, bis das Produkt zum Verkauf freigegeben wird. 

Padma Produkte