Eine aufkommende Erkältung meldet sich häufig mit einem Kratzen in der Kehle an. Der Hals ist dann schnell gereizt oder stark verschleimt, die Stimme klingt „belegt”. Und oft kommen dann auch noch Schluckbeschwerden, Heiserkeit oder Schmerzen beim Sprechen hinzu. Je schneller bei den ersten Anzeichen mit einer lokalen Behandlung begonnen wird, umso erfolgreicher kann man die Entzündung bekämpfen.

Der Hals sollte in dieser Zeit immer feucht gehalten werden, denn die Schleimhäute sind unsere Schutzbarriere zur Außenwelt. Allein durch das Lutschen von Tabletten wird der Speichelfluss angeregt und dadurch der Rachen befeuchtet. Man kann in der Apotheke aus unterschiedlichen Darreichungsformen auswählen und auf die individuellen Bedürfnisse abstimmen. Hier ein kleiner Überblick über die beliebtesten Anwendungen bei Halsschmerzen:

    • Zu lutschende Arzneiformen: sie können in der Wangentasche deponiert werden, damit sie nicht zu rasch verschluckt werden. Oft enthalten sie lokalanästhetische Inhaltsstoffe, diese ändern nichts am Entzündungsvorgang, machen aber die Nervenendigungen im Mund und Rachen empfindungslos. Man soll sie vor dem Essen lutschen, wenn das Schlucken schmerzt und die Einnahme erst nach 2 bis 3 Stunden wiederholen.
    • Halssprays: wirken vorwiegend im Mund- und Rachenraum. Anwendung bei angehaltenem Atem.
    • Gurgellösungen: sie sollen 30 Sekunden, besser eine Minute einwirken. Danach nicht nachspülen oder Zähne putzen.

 

Sehr häufig wird bei Halsschmerzen der Wirkstoff Benzydamin eingesetzt – er besitzt eine Wirkung auf die Oberfläche der Schleimhäute. Es kommt zu einer örtlichen Betäubung, was den Schmerz beim Schlucken vermindert, und zusätzlich tritt eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung ein. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, deswegen kann man bei Lutschtabletten zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen auswählen – zum Beispiel Minze, Eukalyptus, Orange-Honig oder Zitrone.

 

Fieberfreie, von Husten und Schnupfen begleitete leichte Halsschmerzen werden meist von Viren hervorgerufen, gegen die Antibiotika nicht wirken. Diese viralen Infekte eignen sich für eine Selbstmedikation, falls die Beschwerden nicht schwer oder unklar sind. In der akuten Phase ist es sehr wichtig viel zu trinken – dafür eignen sich Heilkräutertees aus der Apotheke – zum Beispiel Salbei oder Kamille. Wichtig ist, den Tee mit kochendem Wasser zuzubereiten und erst wenn er abgekühlt und lauwarm ist, damit zu gurgeln bzw. zu trinken. Man sollte auch daran denken, die Luftfeuchtigkeit daheim hoch zu halten und im Schlafzimmer ein nasses Handtuch aufzuhängen, das man vorher auch noch mit Teebaumöl beträufeln kann. Das wirkt desinfizierend auf die Raumluft.

Akut einsetzendes Rachenbrennen, ins Ohr ausstrahlende Halsschmerzen mit hohem Fieber, Kopfschmerz und Lymphknotenschwellung verlangen unbedingt nach einer ärztlichen Abklärung und den diagnostischen Blick in den Rachen.

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Autor: Online-Redaktion Beavit.at
Informationsstand: 10/2015