Warzen – „nicht mit mir“

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Warzen sind zwar meist gesundheitlich nicht weiter gefährlich, aber dafür umso störender und  unschön. Warum gerade Hallen oder Freibäder die häufigsten Übertragungsorte sind, ist leicht erklärt: Der humane Papillomavirus (HPV – Ursache für eine Warzenbildung) fühlt sich im feucht-warmen Milieu am wohlsten und ist hoch infektiös. Hinzukommen meist raue Böden, die bei aufgeweichten Füßen das Eindringen der Erreger begünstigen. Ein schwaches Immunsystem kann das Risiko einer Warzenbildung zusätzlich erhöhen.

Gewöhnliche Warzen können in verschiedene Gruppen unterschieden werden. An den Fußsolen bilden sich meist Verrucae plantares. Diese können beim Gehen und Laufen schmerzhaft sein, da sie an Stellen mit hoher Belastung häufig auftreten.

Nur wenige Millimeter sind die sogenannten Flachwarzen (Verrucae planae juveniles). Sie sind eher im Gesicht und an den Händen zu finden.

Mit ein paar kleinen vorbeugenden Tipps, kann das Risiko einer Übertragung Minimiert werden:

  • Badeschlapfen tragen
  • Handtücher nicht mit anderen teilen
  • Füße nach dem Duschen (im Schwimmbad oder bei Sportanlagen) gut trocknen
  • Socken und Handtücher nach der Verwendung auskochen
  • Schuheinlagen, die Druckstellen vermeiden

Wenn es für die vorbeugenden Maßnahmen bereits zu spät ist gibt es mehrere Methoden die unangenehmen Wucherungen wieder los zu werden.

  • die Krytotherapie: Die Warze wird mit flüssigem Stickstoff vereist und das behandelte Gewebe stirbt ab. Innerhalb von wenigen Tagen sollte die gesamte Warze abfallen.
  • Salizyl- und Milchsäure können bei aufgeweichter Haut (z.B. nach einem Fußbad) dazu eingesetzt werden die Warze Schritt für Schritt abzutragen.
  • Ameisensäure ist laut neuesten klinischen Studien hochwirksam um die Warze von innen auszutrocknen. So kann das Gewebe anschließend vom Körper selbst abgestoßen werden und es bleiben keine Narben.

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warzen produkteAutor: Online-Redaktion Beavit.at
Informationsstand: 07/2015