stress?

„Stress dich nicht zu sehr“, „Mach dir doch nicht zu viel Stress“ , „Du musst weniger arbeiten“  all zu oft hört man diese alt bekannten Floskeln, doch wirklich helfen tun sie nicht. Denn manchmal ist es einem einfach nicht möglich seine ToDo Liste zu kürzen, wichtige Dinge nicht zu erledigen oder sich zurückzunehmen. Doch wichtig ist dass man für sich die richtige Herangehensweise in stressige Zeiten hat um nicht von seiner ToDo Liste erschlagen zu werden, sondern Herr der Situation zu bleiben.

Hier wollen wir ein paar Tipps vorstellen die helfen können eine anspruchsvollere Zeit gut zu meistern um bis zur nächsten Ruhephase (z.B. Urlaub) produktiv zu bleiben und durchzuhalten.

1. Organisation ist das A und O von einem vollen Tag. Übersichtliche ToDo Listen sind der Fahrplan raus aus dem Kopfchaos. Wichtig ist dass sie individuell an die Situation gegliedert werden können. Wenn diese gut strukturiert sind können auch Aufgaben besser verteilt werden. Ganz wichtig ist auch der Belohnungseffekt: Bei erfüllen einer Tätigkeit, sollte diese abgehakelt werden und dieser ganz spezielle Moment muss als Erfolgsmoment zelebriert werden.

2. Ruhephasen: Wir haben alle ein unterschiedliches Bedürfnis an Ruhephasen. Doch jeder braucht sie. Um neue Kraft zu tanken können diese in arbeitsintensiven Zeiten oft nicht sehr lange andauern, dennoch ist wichtig dass man sie bewusst wahrnimmt und vielleicht einmal für 3 min die Augen schließt, einmal frische Luft schnappen geht tief durch atmet und ganz wichtig: an seinen Happy Place denkt. – was ist der „Happy Place“? Das ist deine Oase der Ruhe, der Ort an dem du dich wohlfühlst und abschalten kannst. Der Ort muss nicht real sein oder kein echter Ort, einfach etwas oder auch jemand der dir gut tut.

Zu den Ruhephasen zählt natürlich auch die erholsame Tiefschlafphase in der Nacht. Während wir schlafen, kann unser Gehirn aufräumen Schadstoffe loswerden und neue Energie für den nächsten Tag bereitstellen. Leider kann stress oft auch zu Einschlaf- und Durchschlafproblemen führen. Dieses Thema ist ausführlicher beschrieben in unserem Blog Artikel „Dornröschen oder Schlafprobleme?“.

3. Vitamine und Mineralstoffe – Treibstoff unserer Zellen. Stress ist nicht nur ein Angriff auf unser Nerven- sondern auch auf unser Immunsystem. Daher ist es besonders wichtig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. In besonders anspruchsvollen Zeiten empfehlen wir diese auch durch die richtige Zusatztherapie zu unterstützen. Ähnlich wie bei Leistungssportlern werden bei gestressten Menschen die Vitamin und Nährstoff Depots in unserem Körper schnell aufgebraucht und müssen wieder gefüllt werden. Denn unser Körper ist ein gut funktionierender Organismus, wenn er alle Nährstoffe und Vitamine erhält die er braucht. So benötigt unser Gehirn unter Stress besonders Omega3 Fettsäuren, Licitin, Magnesium und Vitamin B. (Produkte hierzu findest du in unserer Kategorie „Leistung- und Stressmanagement“: https://www.beavit.at/gesundheit/naehrstoffe-nach-beduerfniss/leistung-und-stressmanagement/)

4. Anspannung raus lassen: Bei unangenehmen Situationen werden im Körper Stresshormone produziert. Um diese wieder abbauen zu können eignet sich Sport besonders gut. Bei körperlicher Bewegung werden stressabbauende Hormone ausgeschüttet.

5. Alles wird gut – das innere Mantra. Natürlich darf die positive Einstellung und die nötige Portion Optimismus nicht fehlen. Doch auch da muss jeder in sich selbst hinein horchen und die innere Stimme finden die einem sagt: „Ist doch alles nicht so schlimm, ich schaffe das! Alles wird nicht nur gut sondern besser!“