Das Jahr 2020 gilt bereits jetzt als Zecken Jahr. Der vorangegangene sehr milde Winter und der nun verregnete Frühling bieten die idealen Voraussetzungen für eine hohe Zecken Population. Aber nicht nur die Zecken profitieren von dem feuchten Wetter, es kann ebenfalls das Gelsenaufkommen positiv beeinflussen.

Grundsätzlich ist es für das Gleichgewicht der Natur sogar positiv, dass Insekten heuer wieder vermehrt auftreten. Dennoch können die kleinen Tierchen für uns Menschen manchmal nicht nur lästig, sondern sogar Schmerzhaft oder gefährlich werden. Daher ist es wichtig, wenn man einen Insektenstich bemerkt, diesen unter die Lupe zu nehmen, zu beobachten und gegebenenfalls auch zu behandeln.

Wenn ein Stich oder Biss erfolgt ist: Kühlen, kühlen, kühlen. Das ist nicht nur sehr angenehm, sondern lindert auch Entzündungsreaktionen. Vorsicht beim Kühlem mit Eiswürfeln – vor allem bei empfindlicher Kinderhaut – dass es nicht zu Erfrierungen kommt. Am besten Eiswürfel in ein Tuch wickeln oder ein isoliertes Coolpack verwenden. Wenn kein Kühlschrank in der Nähe ist, kann auch mit Produkten mit natürlichen Inhaltsstoffen wie z.B. Menthol geholfen werden. Gels und Salben mit enthaltenen Antihistaminika können zusätzlich den Juckreiz lindern.

 

 

Auch wenn es Juckt sollte man NICHT kratzen, denn so können größere Wunden enstehen. Wenn der Stich dennoch aufgekratzt wurde, sollte man sich um die richtige Wundversorgung kümmern, damit nicht aus einem kleinen roten Punkt eine unschöne Narbe wird.

 

Wenn die Stelle des Insekten Bisses stark anschwillt, rote Kreise oder sogar Beschwerden wie Übelkeit, Schwindel oder Atemnot auftreten sollte UNBEDINGT ein Arzt kontaktiert werden. Natürlich auch bei bekannten Allergien und Stichen im Mund oder Rachenraum ist ein Arzt zu konsultieren.

 

Die 5 häufigsten Insekten Stiche / Bisse:

 

 

  1. Gelsen- bzw. Mückenstich: Ist meist als rötliche Beule zu erkennen. Juckt und kann auch etwas anschwellen. Ein vorsichtiges Massieren der Wunde mit gewaschenen Händen lindert den Juckreiz.

2. Zeckenbiss: Zeckenbisse können gefährlich werden, weil Zecken beim Blutsaugen gefährliche Krankheiten übertragen können. Wichtig ist immer die ganze Zecke vorsichtig zu entfernen indem man sie mit einer Pinzette möglichst weit vorne am Kopf packt und gerade hinauszieht. Wenn sich ein roter Kreis rund um den Biss bildet, sollte man sofort zum Arzt. Mehr zum Thema Zecke: https://www.beavit.at/blog/die-10-wichtigsten-fakten-zu-zecken/

 

3. Bienenstiche: An der Einstichstelle entsteht eine Rötung und Schwellung. Meist gefolgt von einem unangenehmen Juckreiz. Bleibt der Stachel stecken, sollte dieser vorsichtig entfernt werden. Nur bei einer Allergie gegen Bienengift ist der Stich von einer Biene für uns Menschen sogar lebensbedrohlich, wenn es zu einem allergischen Schock kommt.

4. Ameisenbiss: Ameisenbisse können, vor allem wenn sie zahlreich sind, sehr schmerzhaft sein. Die Bisse sind als weißliche Erhöhung zu erkennen.

5. Flohbiss: Diese Bisse schmerzen kaum. Sie sind nur sehr lästig, da sie stark jucken. Durch ein vermehrtes Kratzen entsteht dann wiederum eine erhöhte Entzündungsgefahr. Mehr zum Thema Flöhe und Läuse: https://www.beavit.at/blog/laeuse-was-tun/