Helicobacter pylori – Wenn der Magen zwickt…

Lange Zeit wurde Stress und ungesunde Lebensführung als Ursache für Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre angenommen. 1982 entdeckten zwei Forscher das Bakterium Helicobacter pylori, das in der Magenschleimhaut günstige Lebensbedingungen vorfindet und diese dauerhaft besiedeln kann. Es kann die Immunabwehr unterdrücken und führt zu einer chronischen Entzündung, der Gastritis. Für diese Entdeckung erhielten sie 2005 den Medizin-Nobelpreis.

 

Bei 95% der Patienten mit Zwölffingerdarmgeschwür und 70% der Patienten mit einem Magengeschwür konnte der Keim nachgewiesen werden. Oft siedelt er sich schon im Kindesalter in der Magenschleimhaut an und bleibt unentdeckt. Denn nicht immer muss er spürbare Symptome verursachen. Histologisch, also bei einer genaueren Gewebeuntersuchung, ist aber fast immer eine Entzündung sichtbar. Diese Vorschädigung geht auch mit einem erhöhten Risiko von Magenkrebs hervor.

 

Geschwüre, bei denen H. pylori nicht nachgewiesen werden konnte, sind sehr oft auf die Einnahme von Schmerzmitteln wie z.B. Aspirin® zurückzuführen.

 

Symptome der durch H. pylori hervorgerufenen Gastritis

+ Brennende Schmerzen im Oberbauch

+ Völlegefühl und Aufstoßen

+ Übelkeit und Brechreiz

 

Bei Magengeschwüren verstärken sich die Beschwerden durch Nahrungsaufnahme und es kommt zu nächtlichen Schmerzen. Im Gegensatz dazu kommt es beim Zwölffingerdarmgeschwür zu Schmerzen bei nüchternem Magen, die sich bei Nahrungsaufnahme verbessern.

 

Wie wird H.pylori nachgewiesen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Erreger nachzuweisen.4494016_3
Neben der Gewebeprobe im Rahmen einer Gastroskopie, kommt eine Stuhluntersuchung, ein Atemtest oder ein Bluttest in Frage.

Der Veroval® Magen-Vorsorge Selbsttest beruht auf dem immunologischen Nachweis von Antikörpern gegen das Helicobacter Pylori Bakterium im Blut. Er bietet die Genauigkeit und Sicherheit der modernen Diagnostik für die Nutzung zu Hause. Das Testergebnis liegt nach 10 Minuten mit einer Genauigkeit von mehr als 96 % vor.

 

Behandlung

Die Therapie besteht in der Einnahme einer Kombination von Arzneimitteln, einem Protonenpumpenhemmer zur Reduktion der Magensäure, und zweier Antibiotika, welche nach Rücksprache mit dem Arzt verordnet werden müssen!
So soll der Keim eliminiert werden, man spricht von einer Eradikationstherapie. Bei 90% aller Fälle kann der Keim so beseitigt werden.

 

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Autor: Online-Redaktion Beavit.at
Informationsstand: 11/2015