Haarausfall

Einige Vitamine und Mineralstoffe sind besonders gut für Haut und Haar. Zur optimalen Versorgung gibt es die B-Vitamine, zusammen mit Biotin, Kieselerde, Omega-Fettsäuren und Zink in Kombinationspräparaten als Tabletten oder Kapseln.

 

Biotin ist für Haut und Haar besonders wichtig. Für eine ausreichende Versorgung braucht der Mensch seine Darmbakterien, die können es nämlich bilden. Es ist aber auch in Bananen, Grapefruits, Weintrauben, Melonen, Soja, Nüssen, Fleisch oder Eiern enthalten.

 

Pantothensäure gilt auch als „Hautvitamin“ bzw. Vitamin B5 und ist besonders reichlich in Kalbsleber, Erdnüssen, Eiern oder Weizenvollmehl enthalten. Es ist in der Natur weit verbreitet, dass Mangelerscheinungen seltener zu beobachten sind. Wenn doch ein Mangel auftritt, dann meist zusammen mit einem Mangel der übrigen B-Vitamine. Im Tierversuch hat sich gezeigt, dass eine Unterversorgung zu grauen Haaren führt – daher wird Pantothensäure auch als „Anti-graue-Haare“ Faktor bezeichnet.

 

Folsäure wirkt beim Aufbau der Zellen, unter anderem bei der Bildung der Erbsubstanz, mit. Wichtige Quellen in der Nahrung sind Leber, Niere, Brokkoli, Spinat, Rind- und Kalbfleisch. Schwangere haben einen besonders hohen Bedarf. Ein Mangel kann in Zusammenhang mit Fehlernährung, Alkoholismus, Darmerkrankungen usw. stehen. Einige Arzneimittel wie bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), die Anti-Baby-Pille oder Epilepsie-Medikamente können unter Umständen auch zu einer Unterversorgung führen. Ein Mangel beeinträchtigt unter anderem die Blutbildung, führt zu Entzündungen der Mundschleimhaut, Nervenschäden und einem gestörten Haarwachstum.

 

Eigentlich steckt Zink in ausreichendem Maße in Lebensmitteln wie Fleisch oder Getreide, doch bei einseitiger oder unzureichender Ernährung kann es zu Mangelerscheinungen kommen. So sorgt Zink zum Beispiel für ein intaktes Immunsystem, spielt eine wichtige Rolle bei der Wundheilung und ist für einen gesunden Haarwuchs mit verantwortlich. Die Kapazität der körpereigenen Zinkspeicher ist allerdings begrenzt, weshalb man auf eine kontinuierliche Zufuhr über die Nahrung angewiesen ist. Wichtig für Sportler: Bei körperlicher Belastung geht der Zinkvorrat schneller zur Neige. Zinkmangel mit erhöhter Infektanfälligkeit droht! Zinkpräparate aus der Apotheke sowie eine ausgewogene Ernährung empfehlen sich, um einem Mangel an dem Spurenelement vorzubeugen

 

Äußerlich wird sehr gern und erfolgreich Minoxidil angewandt. Es wird als Lösung, Schaum oder als Shampoo auf die Kopfhaut aufgetragen und ist sowohl für Männer als auch Frauen geeignet.

 

Haarverlust kann auch durch einen genetisch bedingten Haarausfall entstehen. Die männlichen Geschlechtshormone scheinen tatsächlich eine entscheidende Rolle beim Haarausfall von Männern zu spielen. Demnach können bestimmte Veränderungen in der genetischen Bauanleitung des Androgen-Rezeptors eine frühe Glatzenbildung zur Folge haben.

 

Die regelmäßige Einnahme/Anwendung des jeweiligen Mittels muss mindestens 3 Monate, optimal 6 bis 12 Monate betragen.

 

 

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Autor: Online-Redaktion Beavit.at
Informationsstand: 08/2017