Der Wein der Hundertjährigen

Haben Sie schon mal etwas von dem „Französischen Paradoxon“ gehört?

Es beschreibt die Tatsache, dass vor allem Südwestfranzosen trotz ihrer mediterranen und nicht gerade Diätorientierten Ernährung, viel seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und im gesamteuropäischen Durchschnitt eine besonders hohe Lebenserwartung aufweisen.

Wissenschaftler um den renommierten Prof. Corder, weltweit führender Önologe am »William Harvey Institute« in London und Autor des Buches »The Wine Diet« hat in Untersuchungen herausgefunden, dass das sogenannte „Paradoxon“ an den procyanidin-reichen Rotweinen der Region liegt. Wir haben es schon immer vermutet: Rotwein kann (maßvoll genossen, trotz des Alkohols) nicht schaden.

Der Wein aus der seltenen Tannattraube ist sehr reich an Procyanidinen, welche einen positiven Effekt auf unser Herz-Kreislauf-System sowie auf den Cholesterinwert hat.

Procyanidine beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, indem sie die Herstellung eines gefäßverengenden Eiweisses, des Endothelin-1, unterdrücken. Damit schützen sie die Arterien vor Verstopfung und den damit einhergehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Aber nicht jeder Rotwein ist gleich. In den Untersuchungen fanden Prof. Corder und sein Team heraus, dass nur wenige der untersuchten Weine eine so hohe Konzentration besitzen. Damit bieten 2 bis 3 Gläser pro Tag eine genussvolle Ergänzung zu gesunder Ernährung und Bewegung.

Wichtig für die fördernde Wirkung des Rotweins und der Extraktion der wertvollen Inhaltsstoffe ist die traditionelle Herstellungsweise, bei dem die Trauben zusammen mit Schalen und Kernen für drei bis vier Wochen gekeltert werden. Moderne Weine vergären höchstens eine Woche, wobei der Traubenschale vor allem die Farbe entzogen wird.

Antioxidantien (also insbesondere auch Procyanidine) können das gute HDL-Niveau anheben und das schlechte LDL-Cholesterin senken. 

Dieses Resultat brachte eine neue Studie. Bei Zugabe der in Beeren (Weintrauben) enthaltenen Anthocyanine ergab sich eine 13,7-Prozent-Zunahme der Niveaus des HDL Cholesterins und eine 13,6-Prozent- Senkung des LDL- Cholesterin. Diese Ergebnisse wurden im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. 

Chinesische Wissenschaftler der Sun-Yat-sen Universität bildeten nach dem Zufallsprinzip zwei Gruppen von insgesamt 120 Probanden zwischen 40 und 65 Jahren mit anormalen Blut-Lipidspiegeln. Diese erhielten für 12 Wochen entweder eine tägliche Dosis von 320 mg Anthocyanin oder ein Placebo.

Vorhergehende Untersuchungen an Tieren, zeigten ebenfalls den vorteilhaften Effekt der Antioxidantien auf den Lipidstoffwechsel.

Hypercholesterinaemie wird als eine der Hauptursachen kardiovaskulärer Erkrankungen gesehen, die die Ursache von fast 50 Prozent der Todesfällen in Europa ausmachen und der EU-Wirtschaft Kosten von geschätzten 169 Milliarden Euro pro Jahr verursachen.

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Quelle: http://www.100plus.at/

Autor: Online-Redaktion Beavit.at
Informationsstand: 07/2017